Aktuelle Aktionen zum Mitmachen


Urgent Actions


Kolumbien: Schutz für Jani Silva

“Weil ich mein Land verteidige, hält man mir eine Waffe an den Kopf.” Die kolumbianische Umweltaktivistin Jani Silva riskiert für den Schutz ihrer Heimat ihr Leben. Gold, Öl und Coltan lagern im Amazonas-Gebiet, das eines der artenreichsten Kolumbiens ist. Bewaffnete Gruppen, Drogenkartelle, das Militär und Ölunternehmen haben es auf die dort gelegene Region Putumayo abgesehen.

Jani Silva hat sich mit ihrem Kampf für dieses Ökosystem mächtige Feinde gemacht. Immer wieder drohen Unbekannte, sie umzubringen. Jani Silva weist auf soziale und ökologische Folgen der Erdölförderung hin. Sie unterstützt Initiativen zur Wiederaufforstung. Und sie kämpft für die Rechte von Kleinbäuer_innen, die vertrieben werden sollen.

Alle bisher ergriffenen staatlichen Schutzmaßnahmen können Janis Sicherheit nicht nachhaltig gewährleisten. Ihre gesamte Gemeinde muss unter kollektiven Schutz gestellt werden, damit sie und die anderen Bewohner_innen in Sicherheit sind.

Beteilige dich jetzt an der Online-Aktion an das kolumbianische Innenministerium: https://www.amnesty.de/mitmachen/petition/jani-silva-und-die-kleinbaeuerlichen-gemeinden-schuetzen

© Nubia Acosta


Honduras: Freilassung der Umweltschützer von Guapinol

– Update: Alle inhaftierten Mitglieder der Organisation wurden inzwischen freigelassen! –

Sechs Umweltschützer der Organisation Comité Municipal de Defensa de los Bienes Comunes y Públicos (CMDBCP) wurden am 6. Februar zu Unrecht schuldig gesprochen – schon seit über zwei Jahren befinden sie sich in Haft. Dabei sind José Daniel Marquez, Kelvin Alejandro Romero, José Abelino Cedillo, Porfirio Sorto Cedillo, Ewer Alexander Cedillo und Orbin Nahún Hernández gewaltlose politische Gefangene. Die unrechtmäßige Strafverfolgung der CMDBCP-Mitglieder beruht auf ihrem Einsatz für den Umweltschutz geschützter Gewässer in Tocoa, im Norden Honduras. Seit 2015 organisierte CMDBCP friedlichen Widerstand gegen die Errichtung von Bergbauprojekten zum Schutz des Guapinol Flusses. Die nun schon mehr als zwei-jährige Inhaftierung der Umweltschützer ist eine Verletzung ihrer Rechte auf Gesundheit, Freiheit und freie Meinungsäußerung. Amnesty International fordert daher die Behörden dazu auf, die Verteidiger des Guapinol Flusses umgehend und bedingungslos freizulassen.

Unterstütze diese Forderung hier mit deiner Unterschrift:
https://www.amnesty.de/mitmachen/urgent-action/honduras-umweltschuetzer-immer-noch-in-Haft-2022-02-18

 

8. März 2022