Menschenrechte als Kompass für einen gerechten, geordneten und ausgewogenen Ausstieg aus fossilen Brennstoffen

Diese Stellungnahme, die auf die Einladung des Vorsitzes der UNFCCC COP30 hin verfasst wurde, argumentiert, dass ein gerechter Ausstieg aus fossilen Brennstoffen ausdrücklich in den Menschenrechtsnormen und -grundsätzen verankert sein muss; ebenso wie das Ziel, den globalen Temperaturanstieg auf 1,5 °C über dem vorindustriellen Niveau zu begrenzen; das Verursacher*innenprinzip; und die Gerechtigkeit. Es muss anerkannt werden, dass die Klimakrise im Kern eine Menschenrechtskrise ist, deren Auswirkungen unverhältnismäßig stark marginalisierte Einzelpersonen und Gruppen treffen, und daher als eine Frage der Klimagerechtigkeit angegangen werden muss, die die Ursachen der Klimakrise hinterfragt und untersucht, wie der vom Menschen verursachte Klimawandel Ungleichheiten verstärkt und vergrößert. Weiterlesen

Aktionsanleitung: Mahnwachen für Klimaaktivisti*

Die Menschenrechte, u. a. das Recht auf Leben und das Recht auf ein Leben in Freiheit und Sicherheit, werden durch die Klimakrise massiv bedroht. Weltweit setzen Klimaaktivisti* sich für den Schutz heutiger und zukünftiger Generationen vor der Klimakrise und ihren Folgen ein. Ihr Protest richtet sich insbesondere gegen den politischen Stillstand und unternehmerische Verantwortungslosigkeit. Weiterlesen

Global: Regierungen müssen neue Resolution der UN-Generalversammlung nutzen, um das Gutachten des Internationalen Gerichtshofs zum Klimawandel in konkrete Maßnahmen umzusetzen

Die Regierungen dürfen die Gelegenheit nicht verpassen, das Gutachten des Internationalen Gerichtshofs aus dem Jahr 2025 zu den Verpflichtungen der Staaten im Hinblick auf den Klimawandel in wirksame Klimaschutzmaßnahmen umzusetzen, erklärte Amnesty International im Vorfeld der Beratungen zur Fertigstellung einer neuen UN-Klimaschutzresolution. Weiterlesen