Historisches Urteil: OLG Hamm Entscheidet über Klimaklage gegen RWE

Seit gut 10 Jahren läuft nun schon die Klage des peruanischen Landwirten Saúl Luciano Lliuya gegen den Großkonzern RWE. Seine Heimatstadt, gelegen in den peruanischen Anden, wird durch die Gletscherschmelze bedroht. Ein über der Stadt liegender See könnte überlaufen und die Stadt überschwemmen. Seine Forderung: RWE soll gemäß seiner Emissionen einen Anteil der Kosten für die erforderlichen Schutzmaßnahmen übernehmen. Weiterlesen

Veranstaltung: Extreme Heat and the Right to Health in Pakistan

Pakistan gehört zu den Ländern, die weltweit am stärksten unter den Folgen der Erderwärmung leiden. Temperaturen von über 50°C, heftige Überschwemmungen, brennende Luft, ein Kollaps der medizinischen Versorgung sind für viele Menschen ist das längst Alltag. „Uncounted: Invisible deaths of older people and children during climate disasters in Pakistan“ dokumentiert, wie immer häufiger auftretende Überschwemmungen und Weiterlesen

Warum sind die Ziele für nachhaltige Entwicklung so weit vom Weg abgekommen?

Die Ziele für nachhaltige Entwicklung (Sustainable Development Goals, SDGs) wurden vor zehn Jahren aufgestellt, um Frieden und Wohlstand für die Menschen und den Planeten jetzt und in Zukunft zu gewährleisten. Es wird jedoch immer unwahrscheinlicher, dass sie bis 2030 erreicht werden – und das alles wegen erheblicher unzureichender Investitionen während eines Jahrzehnts und in jüngster Zeit wegen der Kürzung der Hilfe durch wichtige Geberländer wie die USA und eine Reihe europäischer Länder. Weiterlesen

Global: Länder müssen schnell handeln, um die Ziele für nachhaltige Entwicklung zu retten

Angesichts der Gefahr, dass die Länder ihre Ziele für nachhaltige Entwicklung – und ihre Menschenrechtsverpflichtungen – nicht erreichen, müssen die Staats- und Regierungschef*innen, die an der Konferenz zur Entwicklungsfinanzierung teilnehmen, schnell handeln, um eine Klimakatastrophe abzuwenden und die Menschenrechte von Milliarden von Menschen zu garantieren, denen derzeit sozioökonomische Gerechtigkeit vorenthalten wird, so Amnesty. Weiterlesen

Pipelinebau in Kanada verletzt Menschenrechte!

Mach dich stark für die Landverteidiger*innen der Wet’suwet’en Nation und fordere ein Ende der Repressalien durch die Behörden. Bitte beteilige dich an unserer E-Mail-Aktion an David Eby, den Premier von British Columbia. Weiterlesen

Global: Dringender Handlungsbedarf, da die Klimakrise zu verheerenden neuen Menschenrechtsverletzungen führt

Pressemitteilung | Original: hier | 16. Juni 2025 Die Staaten müssen dringend ehrgeizige Klimaschutzmaßnahmen ergreifen, indem sie einen gerechten Übergang weg von fossilen Brennstoffen in allen Sektoren planen, um noch schlimmere Menschenrechtsverletzungen auf der ganzen Welt zu verhindern, so Amnesty International in einem neuen Briefing zum Beginn der Bonner Klimakonferenz, die vom 16. bis 26. Weiterlesen

COP30-Klimakonferenz in Brasilien – essentielle Notwendigkeiten für Menschenrechte

Die nächste jährliche Klimakonferenz der Vereinten Nationen, COP30, wird vom 10. bis 21. November 2025 in Belém, Brasilien, stattfinden. Sie wird 198 Staaten und andere Parteien (z. B. die Europäische Union) zusammenbringen, um die globale Bedrohung durch den Klimawandel anzugehen. Vom 16. bis 26. Juni 2025 findet in Bonn, Deutschland, ein Vorbereitungstreffen statt, auf dem die Verhandlungen über die auf der COP30 anzunehmenden Verpflichtungen beginnen werden. Vor dem Hintergrund des bevorstehenden Treffens in Bonn gibt dieses Dokument einen Überblick über die Analyse von Amnesty International zu den wichtigsten Menschenrechts- und Klimagerechtigkeitsfragen. Dieses Dokument begleitet das Advocacy-Briefing von Amnesty International im Vorfeld der COP30, das einen vollständigen Satz unserer Empfehlungen an die Vertragsparteien der UN-Klimarahmenkonvention (UNFCCC) enthält, um sie dabei zu unterstützen, die Menschenrechte in den Mittelpunkt aller Klimamaßnahmen und Entscheidungsfindungen auf der COP30 in Belém, Brasilien, zu stellen. Weiterlesen

Feuer im Herzen des ecuadorianischen Amazonas: Mädchen und junge Frauen kämpfen für Klimagerechtigkeit

Nachts im ecuadorianischen Amazonasgebiet erhellen riesige Flammen die Dunkelheit. Es sind die Flammen der Gasfackeln, die sich über den Ölquellen erheben und die alles andere als ein Zeichen des Fortschritts sind, sondern lebende Narben in der grünen Lunge unseres Planeten. Sie verbrennen nicht nur Erdgas und vergeuden damit unnötig eine nicht erneuerbare Ressource, sondern verschmutzen auch die Luft, zerstören die Artenvielfalt und bedrohen das Leben und die Rechte der umliegenden Gemeinden. Hier ist Umweltgerechtigkeit seit über 57 Jahren ein ferner Traum, während die Menschenrechte mit dem Gas verbrennen. Weiterlesen